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Erkundungsaufgaben

Hamsterkisteprüfung

Links und ergänzende Materialien

1 Bauer Harm

Das ist Bauer Harm. Er melkt gerade eine Kuh. Wie man sieht, ist Bauer Harm ein fröhlicher Mensch. Er ist allerdings kein Bauer mit Traktor, Mähdrescher und vielen anderen Maschinen. Bauer Harm arbeitet in einem Tierpark in Nordhorn. Das liegt im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen.

Dort besuchen ihn viele Kinder. Sie können bei ihm manches über Haustiere lernen. Sie lernen zum Beispiel, dass es nicht nur Schafe, Schweine, Hühner und andere Haustiere gibt. Zu jeder dieser Tierarten gehören nämlich mehrere Unterarten, die man bei den Haustieren "Rassen" nennt. Manche dieser Rassen sind sehr selten geworden, einige sogar vom Aussterben bedroht.

Bauer Harm und der Tierpark in Nordhorn versuchen mitzuhelfen, diese Rassen zu erhalten und sie vor dem Aussterben zu bewahren.

2 Die Thüringer Waldziege

Diese Ziege zum Beispiel ist eine Thüringer Waldziege. Die Vorfahren dieser Tiere stammen aus der Schweiz. Ihren Namen bekamen sie, weil sie vor allem in Thüringen gezüchtet wurden. 1935 gab es dort noch über 58.000 dieser Tiere, im Jahr 2007 lebten jedoch nur noch etwa 1000 in ganz Deutschland. Seitdem ist der Bestand wieder etwas angestiegen.

Früher, als es noch keine Supermärkte gab und die Menschen wenig Geld hatten, lebten viele als Selbstversorger. Sie hatten Gärten, in denen sie Gemüse anbauten und manche hielten auch Tiere. Man hatte ein oder zwei Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner. Diese Tiere sicherten die Versorgung mit Fleisch, Wolle, Eiern und Milch. Oft lebte man mit diesen Tieren unter einem Dach.

Die Ziegen waren beliebte Haustiere, weil sie mit wenig Futter auskommen. Man braucht nur kleine Grundstücke, um sie zu halten. Ziegen geben täglich ein bis zwei Liter sehr nahrhafte Milch. Das reicht für die Versorgung einer Familie aus.

Die Pflege von Gärten und die Haltung von Tieren ist den meisten Menschen heute zu mühselig. Sie haben gar keinen Garten oder keine Zeit. Außerdem ist es viel bequemer, sich in einem Supermarkt mit allen Waren zu versorgen.

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