Hamsterkiste Lerngeschichte "Bauer Harm und seine Tiere"

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2 Das Haus des Bauern Harm

Das ist das Haus von Bauer Harm. Nebenan stehen noch einige Stallungen. Man nennt den Hof "Vechtehof", weil er ganz in der Nähe des Flusses Vechte steht.  

Im Haus von Bauer Harm gibt es keinen Fernseher und keinen Computer. Es ist eher so eingerichtet wie ein Bauernhaus in früheren Zeiten. 

Dies zum Beispiel ist ein Teil der Küche. Rechts sieht man eine "Kochmaschine". Das ist ein Herd, in dem Holz oder Torf brannten. Der Herd heizte den Raum, außerdem konnte man auf ihm kochen. Es war immer warmes Wasser vorhanden. Und wenn die Kinder früher mit nassen Füßen von draußen ins Haus kamen, konnten sie ihre Socken an diesem Herd aufhängen. Irgendwie praktisch, oder? 

In der guten Stube hielt man sich früher meistens nur am Sonntag oder an besonderen Feiertagen auf. Sie musste extra beheizt werden. Darauf  verzichtete man in der Woche, denn die Menschen waren sehr sparsam.

In einer solchen "Butze" schliefen die Menschen. Der Raum war sehr eng. Die Menschen konnten eigentlich nur hockend oder im Sitzen schlafen. Man lag meistens auf einer Unterlage aus Stroh. Manchmal versteckten sich darin allerlei Plagegeister, Läuse oder Wanzen zum Beispiel.  

Bevor die "Kochmaschinen" erfunden wurden, gab es in den meisten Häusern ein offenes Feuer. Das war nur mit einem Gitter aus Eisen abgedeckt. Der Rauch zog nach oben durch einen Rauchfang ab, den man "Bosen" nannte. An den Wänden hinter der Feuerstelle waren oft Fliesen angebracht.

Das solltest du herausfinden:

1. Wo steht das Haus von Bauer Harm?

2. Was war eine "Kochmaschine"?