Erkundungsaufgaben

Hamsterkisteprüfung

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1 Es werden immer weniger

Brummte schon mal eine dicke Hummel um dich herum? Wie oft hat dich schon eine Mücke gestochen? Oder sogar eine Wespe? Das war bestimmt unangenehm und vielleicht sogar schmerzhaft. Vermutlich hast du dich auch schon mal gerächt, die Hummeln verscheucht und die Mücken oder die Wespen tot gehauen. Insekten empfinden wir manchmal als ziemlich lästig.

Dennoch machen sich Forscher große Sorgen um die kleinen Quälgeister. Sie haben nämlich herausgefunden, dass früher deutlich mehr Hummeln, Wespen, Käfer, Bienen, Schmetterlinge, Fliegen, Motten und Mücken herumschwirrten.

Sie haben dazu an verschiedenen Orten in Deutschland jedes Jahr Fallen aufgestellt. Dann haben die Forscher die Fallen überprüft. Millionen dieser kleinen Tierchen, die man alle zusammen als Insekten bezeichnet, sind dort hineingeflogen. Es waren so viele, dass man sie gar nicht alle zählen konnte. Die Forscher haben die Tierchen daher gewogen.

Sie haben jedes Jahr die Mengen aufgeschrieben und dann verglichen. Dabei kam heraus, dass im Jahr 2017 etwa 75 bis 80 Prozent weniger Insekten in die Fallen geflogen sind als vor 30 Jahren. Das heißt, wo früher 100 Insekten lebten, summen heute nur noch 20 bis 25 herum.

Obwohl Insekten manchmal ziemlich lästig sein können, finden das die Forscher aus mehreren Gründen sehr beunruhigend.

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