Vor
Tausenden von Jahren begannen Menschen, Tiere zu zähmen und mit ihnen
zu leben. Man nutzte ihre Kraft, ihr Fleisch, ihre Felle und Federn und das, was sie eigentlich
für ihre Jungen produzieren: Milch, Eier oder Honig. Man nennt sie Haustiere.
Die Menschen lebten mit diesen
Tieren eng zusammen, oft sogar unter einem Dach. Doch das hat sich sehr
verändert. Aus den Haustieren sind reine Nutztiere
geworden. Sie werden in großen Ställen und Mastanlagen gehalten. Dort
leben sie oft nicht mehr artgerecht.
Aber zu diesen Tieren haben
wir Menschen immer noch eine besondere Beziehung. In vielen unserer Märchen
kommen sie vor, zum Beispiel als die berühmten "Bremer
Stadtmusikanten".