27 Der Kiebitz
zeigt eine glänzend schwarze Oberseite. Die Unterseite ist weiß mit
einem schwarzen Brustband. Am Hinterkopf steht eine
"Federholle" ab. Sein Ruf klingt wie sein Name: "Kie-witt".
Er wird etwa 30 cm lang und 150 bis 280 g schwer.
Der
Kiebitz liebt flache und feuchte Wiesen und Weiden. Er hält sich aber
auch auf Feldern und Äckern auf. Er ernährt sich von Würmern,
Insekten und deren Larven sowie Pflanzensamen.
Kiebitze
bauen ihre Nester in einer flachen Mulde auf dem Boden, die sie mit Gras
auspolstern. Das Weibchen legt meistens 4 oliv braune Eier mit schwärzlichen
Flecken. Die Eltern brüten etwa 4 Wochen. Die Jungen verlassen kurz
nach dem Ausschlüpfen das Nest, sie sind Nestflüchter. Sie können
aber erst nach 4 bis 5 Wochen fliegen.
Die
meisten Kiebitze verbringen den Winter in Südeuropa oder in Nordafrika.