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Nachtigall gilt als bester Sänger unter den einheimischen Vögeln. Von
der Größe und vom Gefieder her ist sie jedoch eher unscheinbar. Die
Oberseite ist rötlich-braun, die Unterseite grau-weiß-braun.
Nachtigallen werden etwa 16 cm lang.
Da
sie sich viel am Boden aufhalten, lieben sie Mischwälder mit dichtem
Unterholz und niedrigen Sträuchern. Auch Brennnesseln und Efeu geben
ihnen Schutz. Sie kommen auch in Gärten und Parks vor. Der Gesang der Männchen
soll Weibchen anlocken.
Nachtigallen
suchen ihre Nahrung am Boden. Sie ernähren sich von Insekten, Würmern
und Schnecken, auch von Beeren und Früchten.
Das
Nest baut die Nachtigall gern unter Brombeerbüschen oder zwischen
Brennnesseln. Die Weibchen legen 4 bis 6 Eier, die sie etwa 13 bis 14
Tage lang bebrüten. Nach ungefähr 12 weiteren Tagen verlassen die
Jungen das Nest.
Nachtigallen
ziehen schon im September fort, um im Süden zu überwintern. Erst im
April kehren sie zurück.