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Streichhölzer und Feuerzeuge

Zum Anzünden eines Feuers verwenden wir oft so genannte Sicherheitshölzchen. An der Spitze eines  Hölzchens ist dabei eine Zündmasse angebracht. Sie besteht aus einigen Chemikalien, zum Beispiel Kaliumchlorat und Schwefel.

Auf der Schachtel ist eine Fläche angebracht, die  Phosphor enthält. Wenn man nun die Spitze des Streichholzes an der Fläche auf der Schachtel reibt, entsteht Wärme. Bei einer Temperatur von 80° C  entzündet sich die Zündmasse und das Hölzchen brennt. Streichhölzer sind meistens mit Paraffin getränkt. Das Paraffin schützt das Holz gegen Feuchtigkeit, es ist ungiftig und brennt leicht.

Die Sicherheitszündhölzer eroberten Mitte des 19. Jahrhunderts als Schwedenhölzer die Welt. Sie waren billig, einfach und schnell in der Handhabung, sicher und sie konnten überall hin mitgenommen werden.

Feuerzeuge funktionieren so: Bei Benzinfeuerzeugen dreht man an einem Rädchen. Dessen raue Oberfläche reibt an einem Feuerstein entlang. Dabei sprühen Funken auf einen Docht, der mit Benzin getränkt ist. Das Benzin entzündet sich und es brennt eine Flamme. 

Bei Gasfeuerzeugen gibt es zwei Methoden, es anzuzünden. Entweder, man dreht an einem Rädchen, welches Funken erzeugt, die das Gas entzünden.

Oder man drückt auf einen Knopf. Dadurch wird ein Schlagbolzen gespannt. Dieser schlägt auf ein Kristall, das wir piezoelektrisch nennen. Dadurch wird das Kristall verformt und es entsteht eine elektrische Spannung. Diese Spannung entlädt sich durch zwei angeschlossene Metallkontakte in einem Funken. Die Funken entzünden das Gas und auch dadurch entsteht eine Flamme.

 Bilder : Hamsterkiste

Ergänzende Materialien für den Unterricht:

Text mit Erkundungsaufgaben (PDF)

Text mit Erkundungsaufgaben (ODT)

Materialien für eine Unterrichtseinheit "Vom Feuer"

Videos über Feuer in der Hamsterkiste Videosammlung