Hamsterkiste Lerngeschichte "Die Burg Bentheim"

"Die Burg Bentheim" von Jacob van Ruysdael (1628 - 1682) - Bild: gemeinfrei

2 Höhenburgen und Wasserburgen

Eine Burg sollte die Bewohner schützen. Zum Beispiel vor einem anderen Fürsten, der mit seinen Rittern und Soldaten neue Gebiete erobern wollte, aber auch vor Räuberbanden. Burgen wurden oft auf Bergen angelegt. Das machte es schwieriger für die Angreifer, in die Burg zu gelangen. Außerdem konnten sich die Verteidiger so besser wehren.

Vor mehr als 350 Jahren hat der niederländische Maler Jakob van Ruisdael ein Bild der Burg Bentheim gemalt. Darauf ist besonders gut zu sehen, dass das Gelände an den Seiten steil abfällt. Eine solche Burg nennt man eine Höhenburg.

Die berühmte Marksburg am Rhein ist ebenfalls eine Höhenburg - Bild: Hamsterkiste 

Andere bekannte Höhenburgen in Deutschland sind zum Beispiel die Marksburg am Rhein oder die Wartburg in Thüringen. 

Die Wartburg bei Eisenach in Thüringen - Bild: Hamsterkiste 

Wenn kein Berg vorhanden war, schützte man eine Burg durch einen tiefen und breiten Wassergraben. Auch er sollte Angreifer abhalten.  Solche Burgen nennt man Wasserburgen oder Wasserschlösser. 

Das Wasserschloss Bodelschwing in Dortmund ist wie viele andere von einem Wassergraben umgeben - Bild: PD

Das solltest du herausfinden:

4. Vor wem bot ein Burg Schutz?

5. Warum wurden Burgen oft auf der Erhebung eines Berges angelegt?

6. Wie nennt man solche Burgen?

7. Wodurch wurden Burgen geschützt, die nicht auf einem Berg liegen?