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Der Ätna auf Sizilien

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Dieser Berg liegt auf der Insel Sizilien im Süden Italiens. In der Nähe finden wir die Städte Catania, Taormina und Messina. Sein Gipfel ist immer von Schnee bedeckt und oft unter Wolken verborgen. Die Menschen in Sizilien nennen ihn "Mongibello". Das bedeutet "Berg der Berge".

Bekannter jedoch ist er unter dem Namen Ätna. Es ist ein Vulkan, der immer wieder ausbricht und die Menschen in seiner Umgebung in Angst und Schrecken versetzt. Er ist 3323.m hoch und damit der höchste Vulkan in Europa.

Der Ätna ist ein sehr aktiver Vulkan. Rund um den Berg finden wir viele Spuren seiner Ausbrüche. Der älteste bekannte Bericht von einem Ausbruch stammt aus dem Jahr 693 vor Christi Geburt. Die schlimmste Katastrophe ereignete sich im Jahr 1669. Damals wurden große Teile der Stadt Catania zerstört, die 30 Kilometer vom Gipfel des Ätna entfernt liegt.

Bei einem Vulkanausbruch dringt flüssiges, glühend heißes Material aus der Tiefe der Erde an die Oberfläche. So lange es sich im Inneren der Erde befindet, nennen wir es Magma. Wenn es die Oberfläche erreicht hat, bezeichnet man es als Lava. 

Der Ausbruch eines Vulkans wird begleitet durch gewaltige Explosionen, die tonnenschwere Gesteinsbrocken hoch in die Luft schleudern. Außerdem regnen Millionen Tonnen Asche herab. Bäume und Pflanzen werden begraben, Häuser zerstört.

Die glühende Lava fließt die Hänge herab. Dabei entstehen Brände und große Verwüstungen. Bei einem Ausbruch versuchen die Helfer, den Strom der Lava von menschlichen Siedlungen fern zu halten. Doch das gelingt nicht immer.

Irgendwann versiegt der Strom der Lava. Sie erkaltet und es bleiben schwarze, poröse Brocken zurück, vermischt mit viel Asche. Dieser Boden ist sehr fruchtbar. Schon bald regt sich neues Leben in den Lavafeldern.

Das ist der Grund, weshalb Menschen immer wieder versuchen, den fruchtbaren Boden zu nutzen und in der Nähe eines aktiven Vulkans zu überleben. In der Landschaft um den Ätna findet man viele Obst- und Zitronenbäume.

Aber die Angst vor dem Vulkan ist immer da. Die Menschen erinnern sich an frühere Ausbrüche. Die alte Kathedrale in der Stadt Catania wurde im Jahr 1669 völlig zerstört. Man hat sie längst wieder aufgebaut. In der Kirche erinnert jedoch immer noch ein altes Bild an die Tage des Schreckens, als große Teile der Stadt einem Ausbruch des Ätna zum Opfer fielen.

 Bei einem Vulkanausbruch werden Gebäude in der Nähe oft vollständig zerstört.

Die Lava erstarrt zu schmutzig-grauen Brocken.

Die Abhänge des Ätna sind von Geröll und erkalteter Lava bedeckt.

Schon kurze Zeit, nachdem die Lava erkaltet ist, sprießt neues Leben.

Der Boden in der Nähe eines Vulkans ist sehr fruchtbar.

Die Kathedrale von Catania wurde im Jahr 1669 von einem Vulkanausbruch zerstört

Ein Bild in der Kathedrale erinnert an den verheerenden Ausbruch des Ätna im Jahr 1669.

Alle Bilder: Hamsterkiste

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