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Getreideernte
mit einer Sense. Eine besondere Kleidung schützte die Binderin vor
Verletzungen
durch die pieksenden Halme - Bild: Fritz Raafkes
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Viele Jahrhunderte lang wurde
das Getreide mit Sensen und Sicheln geschnitten. Später kamen dann
einfache Mähmaschinen auf, die von Pferden oder Traktoren gezogen
wurden.
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Das Getreide
wurde später mit einfachen Mähmaschinen geschnitten - Bild: Fritz
Raafkes
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Mehrere Halme wurden zu einer
so genannten Garbe gebunden. Diese Garben stellte man zusammen, um sie
weiter trocknen zu lassen.
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Mehrere Garben
wurden zusammengestellt um weiter zu trocknen - Bild: Fritz Raafkes
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Nach einigen Tagen holte man
die Garben vom Feld und lagerte sie in der Scheune.
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Schließlich
holte man die Garben vom Feld und lagerte sie auf dem Speicher oder in der
Scheune -
Bild:
Digitales Archiv Lage 1948
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Im Winter wurde auf der Tenne
oder in der Scheune gedroschen. Dazu verwendete man Dreschflegel,
mit
denen die Körner aus den Ähren geschlagen wurden.
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Bevor
es Dreschmaschinen gab wurde das Getreide mit Dreschflegeln ausgedroschen
Bild:
Fritz Raafkes
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Als Oma klein war, gab es
zunehmend Dreschmaschinen, die von einem Traktor gezogen und angetrieben
wurden. Diese Maschinen konnten auch im Sommer direkt auf einem Feld
eingesetzt werden. Das sparte Zeit, es war dennoch mit schwerer und
staubiger Arbeit verbunden.
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Die
Erfindung von Dreschmaschinen brachte viele Erleichterungen mit sich, die
Arbeit war dennoch
schwer
und staubig - Bild: Digitales Archiv Lage 1954
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Die Landwirte heute benutzen
zur Getreideernte nur noch Mähdrescher. Eine solche Maschine mäht
mehrere Meter des Feldes auf einmal ab.
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Ein
moderner Mähdrescher schneidet und drischt das Getreide, sammelt die Körner
in einem Korntank
und
häckselt das Stroh - Bild: Hamsterkiste
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Er schneidet die
Halme ab und drischt sofort die Körner aus den Ähren. Das Stroh wird
gehäckselt oder zu Ballen gepresst. Die Getreidekörner werden
in einem Tank gesammelt. In einen Korntank passen je nach Größe ca.
1000 bis 10.000 Liter. Zum Entladen braucht der Mähdrescher nicht anzuhalten. Er entlädt die Körner beim Fahren und drischt dabei
weiter. Nur das Stroh
bleibt auf dem Feld zurück.
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Das solltest du herausfinden:
11. Wie hat man früher
Getreide gedroschen?
12. Mit welcher Maschine wird
heute Getreide geerntet?
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