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Inhaltsverzeichnis |
8 Alltagsleben
in Haitabu
Wir wissen,
dass damals das offene Feuer der Mittelpunkt eines Hauses war. Es gab
Wärme und Licht und man konnte in Töpfen, die über den Flammen
hingen, kochen. Lampen, in denen Talg oder Tran verbrannten, sorgten
außerdem für eine schwache Zusatzbeleuchtung.
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Feuerstelle
und Schlafplätze in einem Wikingerhaus
in Haithabu - Bild: Hamsterkiste
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An den
Seitenwänden gab es fest eingebaute Erdbänke, die als Sitz- und
Schlafplätze dienten. Man deckte sich vermutlich mit Fellen oder
Decken aus Wolle zu. Als Möbel gab es wohl nur hölzerne Truhen, Hocker und Hängeborde.
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Eine
Getreidemühle war ein wichtiges Küchengerät - Bild:
Hamsterkiste
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Zu
einem Haushalt gehörten auch Töpfe, die aus Ton oder aus Speckstein
hergestellt waren. Oft war ihr Boden rund, so dass sie auch auf einem unebenen Untergrund stehen konnten. Ein sehr wichtiges Küchengerät war
eine Getreidemühle.
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Im
Inneren eines Hauses - Bild: Hamsterkiste
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In
manchen Häusern gab es auch einen Backofen, der aus einem Rutengeflecht
bestand, das dick mit Ton überzogen war. Man heizte einen solchen Ofen
auf etwa 400 Grad an, entfernte die Glut und legte anschließend den
Brotteig hinein. Der Ofen wurde mit einer hölzernen Tür verschlossen
und die Ritzen verschmiert. Nach etwa 30 bis 40 Minuten war das
Brot
fertig gebacken.
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Ein
so genannter Fassbrunnen im Wikinger Museum Haithabu - Bild:
Hamsterkiste
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Wasser schöpften die
Menschen aus Brunnen, die sich außerhalb der Häuser befanden.
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Das
solltest du herausfinden:
15) Womit wurden die Häuser von Haithabu beheizt?
16) Wo schliefen die Menschen? Womit deckten sie sich zu?
17) Welche Einrichtungsgegenstände brauchte man zum Brotbacken?
18) Woher bekamen die Menschen Trinkwasser?
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