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| Eine Thesen der Hamsterkiste zum Lesen im Unterricht: | ||||||||||
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Weg mit den Fibeln und Standard - Lesebüchern! Ob Kinder wirklich so lesen lernen: Jede Woche 1 bis 2 Buchstaben einführen, und an teilweise höchst künstlichen Sätzen das Lesen zu üben? Eine der sichersten Arten, Kindern die Lust am Lesen zu verleiden, dürfte sein, mit ihnen ein Stück aus der Fibel oder dem zufällig eingeführten Lesebuch zu lesen, es "aufzugeben" und am nächsten Tag evtl. einige Kinder vorlesen zu lassen. Lesen (genauso wie Schreiben) muss als sinnvoll erfahren werden. Und sinnvoll wird es nicht zuletzt in einem Sachzusammenhang, also durch Verbindung zu einem Sachthema. Oder weil Kinder etwas lesen wollen. |
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Bücher - Bücher - Bücher Wenn schon Lesebücher, dann sollten mehrere in der Klasse vorhanden sein. Wenn man Texte gemeinsam lesen will, müssen sie immer in Klassensatzstärke vorhanden sein. Dies gilt auch für "Ganzschriften". |
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Texte nicht nur lesen Man kann die erzählte Geschichte spielen, mit verteilten Rollen lesen, ein Hörspiel daraus machen oder eine Bildergeschichte, vielleicht sogar einen Foto- oder einen richtigen Film. |
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Märchen nutzen! Zum Lesenlernen gehören Geschichten. Einer der größten Schätze der deutschen Literatur sind die Kindermärchen. Man sollte sie nutzen. Man kann sie vorlesen, noch besser erzählen. Viele sind den Kindern bekannt, schon bevor sie in die Schule kommen. Trotzdem hören sie sie immer wieder gern. Also: kein "Leselehrgang" ohne Märchen. |
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Der Weg zum eigenen Lesen geht über das Vorlesen! Wie sollen Kinder sonst erfahren, dass in Texten spannende, lustige, interessante Dinge mitgeteilt werden? Also vor allem in den unteren Klassen: jeden Tag etwas vorlesen! |
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Kindern Zeit lassen! Warum müssen alle Kinder zur gleichen Zeit lesen können? Es gibt keinen Grund dafür. Vor allem muss man vermeiden, dass sie das Gefühl bekommen "Ich kann das nicht so gut wie die anderen..." Dieses Gefühl vermitteln unsere traditionellen "Leselehrgänge" jedoch oft nachhaltig. |
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Kinder sollten möglichst früh ganze Bücher lesen! Die Basis dazu ist die schuleigene Bücherei. Daraus kann man dann z. B. Bücherkisten zusammenstellen, die ständig im Klassenraum verfügbar sind. Diese Bücherkisten kann man evtl. auch in der örtlichen Bücherei ausleihen. |
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Mut zum stillen Lesen! Wenn nicht alle den gleichen Text lesen sollen, muss man den Mut haben, jedes Kind entscheiden zu lassen, was es lesen möchte. Und dann braucht es Zeit, dies auch zu tun. Also: Täglich mindestens 20 Minuten stilles Lesen im Klassenraum. In dieser Zeit können evtl. auch Bücher getauscht werden. |
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Lesetagebücher führen! Damit nicht Hänschen Schlaumeier ständig nur Bücher ausleiht, durchblättert und wieder zurückstellt, sollte er schon angehalten werden, einiges über das Gelesene schriftlich festzuhalten, mindestens Verfasser, Titel, Seitenzahl und einen kurzen Kommentar. Bei interessierten Kindern werden diese Tagebucheintragungen ohne Nachhilfe länger werden. |
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Lesen ist kein Event! Ob Lesenächte wirklich die Freude am Lesen fördern? Warum muss man erheblichen Aufwand treiben, um etwas Selbstverständliches zu tun? |
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Kinder möchten vorlesen! Das können sie in kleinen Gruppen durchaus in der Klasse. Aber wie stolz sind sie, wenn sie Eltern oder Großeltern (oder Lesepaten) etwas vorlesen können! Manchmal kann man vielleicht auch einen Vorlesewettbewerb durchführen. Aber Vorsicht: Es geht nicht um Platz 1 und olympische Medaillen. Um gutes Lesen aber schon. Also werden all die ausgezeichnet, die schon gut lesen können, den anderen zum Ansporn. |
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Linkseiten für den "Deutschunterricht in der Grundschule" gibt bei Lehrerlinks. |
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