Erkundungsaufgaben

Hamsterkisteprüfung

Links und ergänzende Materialien

1 Rehe sind scheu

Vorsichtig schaut sich das Reh um. Die Ohren sind aufgestellt. Besteht eine Gefahr? Oder hat nur ein Ast im Wald geknackt, den der Wind vom Baum wehte?
Rehe gehören zwar zu den größten Tieren, die in unseren Wäldern leben, aber sie sind sehr scheu und vorsichtig. Sie verlassen ihre Verstecke meistens nur in der Dämmerung, um nach Futter zu suchen. Immer wieder versuchen sie, Geräusche und Gerüche zu erfassen. Sie können zwar nicht gut sehen, aber sehr gut hören und riechen.

Rehe ernähren sich von Pflanzen - Bild: Przykuta (CC BY-SA 3.0)

Rehe sind Pflanzenfresser. Sie mögen gern Kräuter, Gräser, Blätter, Triebe, Knospen sowie Wald- und Feldfrüchte. Das Abzupfen von Gräsern und Kräutern bezeichnet man als "äsen". Obwohl sie scheu sind, haben sich Rehe an ein Leben mit den Menschen gewöhnt. Im Sommer halten sie sich zum Beispiel gern in Raps- und Maisfeldern auf. Hier finden sie reichlich Nahrung und sind gleichzeitig vor Verfolgern verborgen. 

Rehe sind Wiederkäuer. Wenn sie genug Futter gefunden haben, legen sie sich hin und kauen die Nahrung noch einmal durch, so wie die Rinder, mit denen sie allerdings überhaupt nicht verwandt sind.

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