Schloss Charlottenburg

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Dieses Schloss ist nach der Königin Sophie Charlotte von Hannover benannt. Sie war mit dem Kurfürsten Friedrich III., der ab 1701 als König in Preußen regierte und sich danach Friedrich I. nannte, verheiratet.

Friedrich hatte seiner Frau ein Grundstück in dem damaligen Dorf Lietze/Lützow geschenkt, das damals etwa 7 Kilometer von Berlin entfernt lag. Sophie Charlotte ließ sich hier eine Sommerresidenz erbauen, die nach ihrem frühen Tod "Charlottenburg" genannt wurde.

Hier residierte später der König Friedrich II., der auch "der Große" genannt wird. Allerdings ließ sich dieser schon kurze Zeit später in Potsdam das Schloss "Sanssouci" erbauen. Er hielt  sich im inzwischen erweiterten Schloss Charlottenburg danach nur noch sporadisch auf.

Auch nach dem Tode Friedrichs II. wurde das Schloss nur unregelmäßig von den Königen und Königinnen von Preußen genutzt.

Bei den Luftangriffen auf Berlin im 2. Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt. 1957 war der Wiederaufbau abgeschlossen.

Zu den Anlagen rund um das Schloss gehört der Schlossgarten Charlottenburg, der Neue Pavillon, das Teehaus Belvedere und das Mausoleum, in dem unter anderem die Königin Luise (1776 - 1810) beigesetzt ist.

Bild: Hamsterkiste
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